17.10.2019

8 gute Gründe für eine Alarmierung mit M2M-Pager

Im BOS-Bereich (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) wird heute meistens mit Funk, SMS und Pagern gearbeitet. Dort, wo noch analoge Empfänger im Einsatz sind, stehen Einsatzkräfte vor dem Problem, dass es keinen Rückkanal für taktisches Feedback gibt. Außerdem sind diese Pager auf die Reichweite des eigenen Funknetzes begrenzt. Bei digitalen Empfängern, die auf Basis des sogenannten POCSAG-Protokolls arbeiten, sieht es ähnlich aus. Auch sie bieten keine Rückmeldefunktion, weshalb die Melder teilweise mit GSM ergänzt werden. Die Netze sind jedoch ebenfalls nicht überall erreichbar. Der eigens für den BOS-Bereich entwickelte TETRA Standard ist zwar bidirektional ausgelegt, das Netz ist jedoch bis heute nicht flächendeckend eingesetzt und daher lückenhaft.

Sinnvoller sind hier sogenannte M2M-Pager, die speziell für die Ansprüche des BOS-Marktes entwickelt wurden und auch im Industriebereich eine gute Alternative zu herkömmlichen Pagern bieten.

In diesem Artikel nennen wir Ihnen acht gute Gründe, die für eine Alarmierung mit solchen Pagern sprechen. Als Beispiel dient der Alarmierungspager ERIC® (Emergency-Rescue-Immediately-Call) von der Firma Unitronic in Kombination mit unserer SaaS-Lösung GroupAlarm.

Bevor wir uns jedoch den Einzelheiten widmen, werfen wir zuerst einen Blick auf die drei größten Herausforderungen, denen sich BOS und Industrieunternehmen bei Not- und Krisenfällen stellen müssen.

Was spricht für den Einsatz eines Funkpagers?

1. Hoher Anspruch an Alarmierung

Im BOS-Bereich geht es vor allem darum, Einsatzkräfte schnell und sicher zu erreichen. Außerdem ist eine sofortige Rückmeldung an eine alarmierende Leitstelle - also eine bidirektionale Kommunikation - wichtig. Aber auch Industrieunternehmen müssen auf kleine und große Vorfälle extrem schnell reagieren können. Voraussetzung hierfür sind Alarmierungswege, die sicher, redundant und hochverfügbar sind.

2. Problematik der Erreichbarkeit

Bei BOS ist die Alarmierung über eigene Funknetze zwar zum Großteil sichergestellt, in ländlichen Gebieten reicht der Empfang allerdings oft nicht aus. Fällt ein BOS-Funknetz aus, gibt es außerdem keine automatische Rückfallebene. Das hat zur Folge, dass die benötigten Einsatzkräfte nicht schnell genug alarmiert werden können.

Im Industrie-Bereich wird es besonders dann kritisch, wenn z.B. ein Techniker auf dem Gelände noch mit einem Funknetz verbunden ist, sich aber auch außerhalb dessen Reichweite, beispielsweise im Bereitschaftsdienst zu Hause aufhält. Auch hier muss er zu 100 % erreichbar sein.

3. Nachteile von eigenen und BOS-Netzen

Eigene Funknetze sind teuer in der Anschaffung und Wartung. BOS-Netze haben bei einem Ausfall keine Redundanz. Insbesondere in Kellern, U-Bahnen und abgeschirmten Bereichen sind diese Netze nicht immer erreichbar.

Demgegenüber hat eine Alarmierung via M2M-Pager gleich mehrere Vorteile:

Vorteil #1: Extrem hohe Verfügbarkeit >99%

Dank Dual-SIM-Lösung mit Roaming im In- und Ausland bedient sich der Pager sämtlicher verfügbarer Mobilfunknetze. Daraus folgt eine in umfangreichen Tests nachgewiesene, extrem sichere Netzabdeckung.

Vorteil #2: Redundanz

Durch Nutzung aller verfügbarer Mobilfunknetze im In- und Ausland gewährleistet der Pager eine Redundanz des Alarmierungsnetzes, wie es sie bei herkömmlichen Pagern nicht gibt. Zusammen mit GroupAlarm gibt es den weiteren Vorteil, dass der Pager mit allen anderen dort verfügbaren Erreichbarkeiten kombiniert werden kann.

Vorteil #3: Hohe Sicherheit

Die Kommunikation erfolgt über gesicherte IP-Verbindungen mit geschlossenem Benutzerkreis. Und zwar auf Basis eines von Unitronic patentierten Protokolls. Somit ist jede Nachricht vom Sender bis hin zum Empfänger mehrfach verschlüsselt.

Vorteil #4: Höhere Reichweite

Durch den Einsatz von GSM-Repeatern oder zusätzlichen Basisstationen werden Bereiche wie U-Bahnen oder Straßentunnel besser abgedeckt. Dieser Aufwand wird bei den eigenen digitalen oder analogen Funknetzen für die BOS selten betrieben.

Vorteil #5: Pager hält Standleitung

Da der Pager permanent seine Empfangsbereitschaft signalisiert, weiß das System jederzeit, wer aktuell zur Verfügung steht. Außerdem sendet er nach einer Alarmierung automatisch eine Empfangsbestätigung und ermöglicht eine Rückmeldung des Benutzers (Zwei-Wege-Paging).

Vorteil #6: Alarmierung in wenigen Sekunden

Die Alarmierungszeit ist kürzer als bei allen anderen Systemen und erfolgt in der Regel bereits innerhalb weniger Sekunden, da die Pager permanent mit der Zentrale verbunden sind.

Vorteil #7: IP-basierte Systeme und Verbindungen

Sollte ein Pager einmal keinen Empfang haben oder gar ausgeschaltet sein, wird er dennoch alarmiert, sofern er innerhalb einer kurzen Zeit nach dem Alarm wieder mit dem System verbunden ist. Diese Nachlieferung von Alarmen ist bei klassischen Systemen nach dem Fire-and-Forget-Prinzip nicht möglich.

Vorteil #8: Günstige Anschaffung

Im Gegensatz zur kostspieligen Errichtung und Wartung eigener Funknetze benötigen Sie für die Verwendung des Pagers keine zusätzlichen Investitionen in eine eigene Infrastruktur.

FAZIT:

Wer seine Erreichbarkeit erhöhen, Redundanzen schaffen, gleichzeitig aber auch seine Kosten überschaubar halten möchte, ist mit einem M2M-Pager wie dem ERIC® in Kombination mit GroupAlarm bestens beraten. Seit September 2018 verlässt sich der Landkreis Emsland übrigens primär auf ERIC® als Alarmierungsmittel zusammen mit GroupAlarm.


Jetzt GroupAlarm mit Pagern bestellen!