Die Case-Study im Überblick

KundeFeuerwehr Köln
BrancheBehörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
ZielBessere Erreichbarkeit, Alarmierung von dienstfreiem Personal
LösungZusatzalarmierung mit GroupAlarm über Handy Alarm
VorteileAlle Alarmierungsmöglichkeiten in einem System, intuitive Bedienung, schneller Support

„Die voranschreitende Digitalisierung beeinflusst unser aller Leben. Daher ist der Besitz eines Smartphones heute nicht nur selbstverständlich, sondern spielt eine zentrale Rolle. Es ist also nachvollziehbar, dass sich insbesondere die Freiwillige Feuerwehr eine „zeitgemäße“ Alarmierung gewünscht hat. Mit GroupAlarm haben wir eine Möglichkeit gefunden, nicht nur die Freiwillige Feuerwehr, sondern auch weitere Personengruppen zeitnah über zusätzliche, alternative Alarmierungswege mit Informationen und Alarmen zu erreichen. Dabei sind die bisherigen Rückmeldungen ausnahmslos positiv.“ (OBR Dennis Richmann, stellv. Abteilungsleiter Gefahrenabwehr III, Informationssysteme)

Große Feuerwehr für Millionenstadt

1872 gegründet, besteht die Feuerwehr Köln aus dem Zusammenschluss von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr der Stadt Köln. Als zweitgrößte kommunale Feuerwehr Deutschlands ist sie damit zuständig für die Gefahrenabwehr und den Rettungsdienst auf dem Gebiet der Millionenstadt Köln. Wo viele Menschen leben, ist das Gefahrenpotenzial hoch. So bearbeitet die Feuerwehr Köln an einem normalen Tag allein rund 1.000 Notrufe, 23 technische Hilfeleistungen, sieben Brände, mehr als 500 Einsätze im Rettungsdienst und eine Telefonreanimation. Zur Alarmierung ihrer Einsatzkräfte wird bei der Berufsfeuerwehr auf einen Wachalarm mittels Gong gesetzt, bei der Freiwilligen Feuerwehr auf digitale Funkmeldeempfänger. Dienstfreies Personal, Rufbereitschaften und das Krisenmanagement werden über eine spezielle telefonische Alarmierung erreicht. Da all diese Lösungen zusätzlich unterstützt werden sollten, wurde 2021 der Handy Alarm mit GroupAlarm zur Zusatzalarmierung eingeführt.

Feuerwehr Köln Handy Alarm

Viele Anforderungen, unterschiedliche Bereiche

Die Entscheidung für den Einsatz eines neuen Alarmierungssystems basierte auf verschiedenen Anforderungen. Jonas Sprenger, Projektkoordinator Handyalarmierung bei der Feuerwehr Köln, berichtet: „Wir brauchten eine Lösung für die Freiwillige Feuerwehr, um auch Regionen ohne Funkmeldeempfang (z.B. Keller, Gebiete außerhalb Kölns) abzudecken. Hinzu kommt, dass wir zum Alarmierungszeitpunkt nie wussten, mit wie vielen Einsatzkräften wir rechnen können - das war erst klar, wenn die benötigte Stärke im Löschfahrzeug bereits erreicht wurde.” Einige Fachbereiche der Branddirektion forderten darüber hinaus, auch dienstfreie Mitarbeiter zielgerichteter alarmieren zu können und eine zeitnahe Rückmeldung über deren Verfügbarkeit zu erhalten. „Die bisherige Telefon-Alarmierungslösung ermöglichte keinerlei Vertreterregelungen, sondern alarmierte immer alle Personen einer Gruppe”, weiß Sprenger. Und so lautete hier der Auftrag, gezielt alarmieren zu können, ohne auf den Gesamtalarm verzichten zu müssen - bei minimalem Datenpflegeaufwand. Nicht zuletzt äußerte insbesondere die Freiwillige Feuerwehr den Wunsch nach einer zeitgemäßen Zusatzalarmierung. Mit dem Smartphone als Dreh- und Angelpunkt des Lebens sei die Entscheidung für einen Handy Alarm naheliegend gewesen. „Da für uns der Betrieb einer eigenen Lösung zu dem Zeitpunkt nicht in Betracht kam, haben wir für diese Aufgabe eine Reihe von Alarmierungsdienstleistern gesucht und geprüft. Am Ende blieb davon eine Handvoll potenzieller Kandidaten übrig, von denen sich schließlich GroupAlarm im Rahmen einer Ausschreibung durchgesetzt hat”, erklärt Sprenger.

Feuerwehr Köln im Einsatz

Richtige Entscheidung: Handy Alarm

Derzeit wird der Handy Alarm mit GroupAlarm hauptsächlich bei der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. Dabei handelt es sich um 27 Löschgruppen mit über 800 Mitgliedern, deren Standorte sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Der Ausbau zur Alarmierung von dienstfreien Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr bei Sonderlagen, Spezial-Einheiten (z.B. psychosoziales Unterstützungsteam) sowie von Katastrophenschutzeinheiten befindet sich noch in der Vorbereitung. In anderen Bereichen wird die manuelle telefonische Alarmierung durch eine zielgerichtete Alarmierung über die GroupAlarm App abgelöst bzw. ergänzt. „Mithilfe von GroupAlarm können wir die Alarmierung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Katastrophenschutzeinheiten sowie die von dienstfreien Kollegen der Berufsfeuerwehr über einen zusätzlichen Weg sicherstellen und damit eine schnelle und ebenfalls hochverfügbare Redundanz zu unseren bisherigen Alarmierungsmöglichkeiten betreiben. Zusatzfunktionen wie Rückmeldungen, Alarmmonitore an Außenstandorten und Terminfunktionen erleichtern Führungs- und Einsatzkräften die Arbeit - sowohl im täglichen Dienstbetrieb als auch im Alarmfall”, resümiert Sprenger.

Handy Alarm Vorteile für die Feuerwehr Köln:

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Bildquellen: Feuerwehr Köln