Neuer Messenger: GroupAlarm setzt auf das MATRIX-Protokoll

Sichere und effiziente Kommunikation ist das Rückgrat jeder Alarmierung. Deshalb hat GroupAlarm den internen Messenger grundlegend technisch neu aufgestellt. Ab sofort basiert die Kommunikation auf dem MATRIX-Protokoll – einem offenen Standard für sichere, dezentrale Echtzeit-Kommunikation.

Um höchste Sicherheitsstandards und digitale Souveränität zu gewährleisten, nutzt GroupAlarm das Backend des Bundesmessengers. Der Bundesmessenger wurde speziell für die hohen Sicherheitsanforderungen der öffentlichen Verwaltung in Deutschland entwickelt.

Durch die Umstellung auf das Matrix-Protokoll profitiert GroupAlarm von einer Technologie, die eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert. Da uns die Benutzerfreundlichkeit besonders am Herzen liegt, haben wir eine eigene Integration geschrieben: Teilnehmer müssen keine zusätzliche App installieren oder ständig zwischen Anwendungen wechseln. Alles – von der Alarmierung über die Terminplanung bis hin zur einsatztaktischen Absprache – findet gebündelt an einem Ort statt.

Die Neuerungen im Überblick:

  • Echtzeit-Interaktion: Eine Tipp-Anzeige macht sichtbar, wer gerade schreibt. Nachrichten können zudem mit Emojis quittiert werden, um schnelles Feedback ohne Text zu geben.
  • Modernes Nachrichten-Management: Nachrichten lassen sich nun unkompliziert kopieren, beantworten, bearbeiten oder bei Bedarf löschen.
  • Sicherheit & Wiederherstellung: Die Kommunikation ist standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der neu eingeführte Wiederherstellungsschlüssel sorgt dafür, dass die Chat-Historie auch bei einem Gerätewechsel sicher erhalten bleibt.
  • Struktur & Fokus: Umfragen können direkt in den Räumen durchgeführt werden, um Meinungsbilder in der Einheit abzufragen. Zudem lassen sich Kanäle stummlegen, um die Benachrichtigungslast individuell zu steuern.
  • Verbesserte Usability: Links in Nachrichten werden automatisch erkannt und sind direkt anklickbar; zudem stehen detaillierte Rauminformationen zur Verfügung.

Bestehende Funktionen bleiben vollumfänglich erhalten:

  • Die gewohnt flexible Verwaltung von Räumen über die Web-Oberfläche.
  • Die automatische Erstellung einsatzbezogener Räume bei Alarmierung.
  • Die Integration in Flows, um automatisierte Statusmeldungen in Räume zu senden.

Ausblick: Die nächsten Funktionen

Diese Umstellung ist das Fundament für weitere Entwicklungen. In kommenden Updates werden wir die Rollen- und Berechtigungsstrukturen (Admin, Moderator, Teilnehmer) in der App weiter schärfen. Geplant ist zudem der Ausbau der Messenger-Funktionen um den Versand von Dateien, Standorten und die Konfiguration individueller Benachrichtigungsprofile.

Marvin Menzerath
Marvin Menzerath | Head of Engineering
Fabian Lanzerath Thomas Düren Yannick Gasper Jason Songhurst
Fabian Lanzerath | Thomas Düren | Yannick Gasper | Jason Songhurst
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